Produkte anlegen und verkaufen
Auf dieser Seite
- So legst du ein Produkt an
- Damit Damin dir beim Verkaufen hilft
- Wie lange reicht eine Packung?
- Zu welcher Behandlung passt es?
- Erinnern, wenn etwas leer ist
- Was dir die Zahlen oben sagen
- Viele Produkte auf einmal anlegen
- Etwas im Salon verkaufen
- Bestand nachtragen
- Inventur – erst zählen, dann vergleichen
- Wer verkauft mit?
- Nachbestellen nicht vergessen
- Mehrere Produkte auf einmal ändern
- So erscheint es beim Kunden
- Bezahlung
- Kategorien
- Gutscheine und Rabatte
- Wer darf was?
- Produkt ausblenden oder löschen
Produkte anlegen und verkaufen
Mit Damin kannst du Produkte – zum Beispiel Shampoo, Styling oder Zubehör – anlegen, im Salon verkaufen und deinen Kunden beim Online-Buchen anbieten.
So legst du ein Produkt an
- 1
Öffne unten links die Einstellungen und dort unter Salon den Punkt Produkte. Deine Mitarbeiter finden Produkte weiterhin direkt im Menü links – zum Nachsehen und Verkaufen am Tresen.
- 2
Klicke oben rechts auf Neues Produkt.
- 3
Fülle die Felder aus:
- Name: Wird beim Buchen angezeigt - Preis: Brutto inklusive Mehrwertsteuer - Einkaufspreis (optional): Was du selbst dafür bezahlst. Damin zeigt dir dann direkt, was du daran verdienst - Füllmenge (bei Shampoo, Cremes und allem nach Menge): Damin rechnet daraus den Preis pro 100 ml aus – der muss gesetzlich aufs Regal - Bild: Hilft Kunden beim Erkennen - Bestand verfolgen (optional): Damin zählt automatisch mit, wenn jemand kauft
Tipp: Du musst den Bestand nicht verfolgen – lass den Schalter aus, wenn du ohnehin immer genug da hast.
Damit Damin dir beim Verkaufen hilft
Das ist der wichtigste Teil. Die meisten Produkte werden nicht im Regal verkauft, sondern am Stuhl – wenn jemand im richtigen Moment sagt, was zum Haar passt. Genau dabei hilft Damin, wenn du zwei Angaben machst:
Wie lange reicht eine Packung?
Trage bei „Reicht dem Kunden etwa" ein, wie viele Wochen ein Produkt üblicherweise hält – bei einem 250-ml-Shampoo sind das oft 8 bis 10 Wochen. Kauft eine Kundin das Shampoo heute, steht beim Termin in 10 Wochen automatisch der Hinweis im Termin: „Vor 10 Wochen gekauft – dürfte leer sein." Dann muss niemand mehr daran denken.
Zu welcher Behandlung passt es?
Hake unter „Vorschlagen bei diesen Behandlungen" an, wozu das Produkt gehört – zum Beispiel Silbershampoo bei Blondierung. Der Vorschlag erscheint dann bei jedem passenden Termin von selbst, und die Kundin sieht ihn auch schon beim Online-Buchen.
Beides zusammen macht aus der Produktliste einen Verkaufshelfer. Ohne diese Angaben ist sie nur ein Lagerbuch.
Erinnern, wenn etwas leer ist
Wer alle vier Monate zu dir kommt, hat sein Shampoo nach acht Wochen aufgebraucht – und kauft es solange im Drogeriemarkt. Damin kann genau dann einmal kurz anschreiben.
Den Schalter dafür findest du auf der Produktseite unter Erinnern, wenn etwas leer ist. Er erscheint erst, wenn du bei mindestens einem Produkt eingetragen hast, wie lange es reicht.
Damit daraus keine Belästigung wird, gelten feste Grenzen:
- Nur Kunden, die dem Erhalt von Nachrichten zugestimmt haben - Höchstens eine Erinnerung pro Produkt und Person, danach ein halbes Jahr Ruhe - Wer in den nächsten zwei Wochen ohnehin einen Termin hat, bekommt keine – dort steht der Hinweis ja beim Termin - Alle fälligen Produkte einer Person kommen in einer E-Mail, nicht in mehreren - Jede Mail hat einen Abmeldelink
Die Nachricht enthält bewusst keinen Rabatt und keine Dringlichkeit. Sie erinnert nur – der Anlass trägt von selbst.
Was dir die Zahlen oben sagen
Über der Produktliste stehen vier Kacheln:
- Umsatz – was du in den letzten 30 Tagen mit Ware eingenommen hast - Davon verdient – was davon übrig bleibt. Diese Zahl erscheint nur, wenn du Einkaufspreise pflegst - Termine mit Verkauf – bei wie vielen Terminen tatsächlich etwas mitgegangen ist. Im Friseurhandwerk sind 10 bis 15 Prozent üblich. Liegst du deutlich darunter, liegt Ware im Regal, die niemand anspricht - Nachbestellen – wie viele Produkte knapp werden. Ein Klick zeigt dir welche
Viele Produkte auf einmal anlegen
Wenn du deine Produkte schon in Excel oder Numbers stehen hast, musst du sie nicht abtippen:
- 1
Klicke auf das Symbol mit den drei Punkten neben Neues Produkt.
- 2
Wähle Aus Tabelle einlesen.
- 3
Lade dir die Vorlage herunter, trage deine Produkte ein und speichere die Datei als CSV.
- 4
Wähle die Datei aus – Damin zeigt dir vorher, was angelegt wird.
Kategorien, die in deiner Tabelle stehen und die es noch nicht gibt, legt Damin gleich mit an.
Umgekehrt geht es auch: Als Tabelle speichern lädt deine ganze Produktliste herunter, zum Beispiel für die Inventur.
Etwas im Salon verkaufen
Kommt jemand herein und nimmt ein Shampoo mit, ohne einen Termin zu haben?
- 1
Tippe unten rechts auf den runden Knopf und wähle Verkaufen – oder, wenn du das Produkt ohnehin gerade siehst, auf das Einkaufstaschen-Symbol in der Zeile.
- 2
Wähle das Produkt, die Menge und wie bezahlt wurde – bar, Karte oder anders.
- 3
Auf Verkauf buchen tippen, fertig.
Damin zieht den Bestand ab und rechnet den Betrag zu deinem Umsatz. Der Verkauf taucht danach in der Statistik und im Tagesabschluss auf.
Bestand nachtragen
Neue Ware bekommen? Öffne das Produkt und tippe auf Zugang buchen. Trage ein, wie viele Stück dazugekommen sind.
Stimmt der Bestand nicht mehr – etwa nach einer Inventur oder weil etwas kaputtgegangen ist – nutze Korrektur buchen. Dabei fragt Damin nach einem kurzen Grund, damit du später nachvollziehen kannst, was passiert ist.
Jede Änderung landet im Reiter Verlauf: Wer, wann, wie viel und warum.
Inventur – erst zählen, dann vergleichen
Ein- oder zweimal im Jahr solltest du dein Regal durchgehen. Tippe unten rechts auf den runden Knopf und wähle Inventur.
Schritt 1: Zählen. Geh mit dem Handy am Regal entlang und trage ein, was du tatsächlich zählst.
Den gespeicherten Bestand siehst du dabei absichtlich nicht. Der Grund: Wer die Zahl vor Augen hat, schreibt sie unbewusst ab – dann bestätigt die Inventur genau den Fehler, den sie eigentlich finden soll. Deshalb wird in der Warenwirtschaft immer blind gezählt.
Schritt 2: Vergleichen. Danach zeigt dir Damin Soll und Ist nebeneinander, die größten Abweichungen zuerst. Du siehst also auf einen Blick, wo etwas fehlt – und kannst nachschauen, bevor du übernimmst.
Wichtig: Was du leer lässt, gilt als „nicht gezählt" und bleibt unverändert. Du kannst also auch nur ein Regalbrett zählen und den Rest später machen.
Alle Abweichungen landen als Korrektur im Verlauf – du siehst später also genau, was bei der Inventur herausgekommen ist.
Wer verkauft mit?
Unter der Produktliste zeigt Damin, bei wie vielen Terminen jede Mitarbeiterin etwas verkauft hat. Diese Zahl sagt mehr als der reine Umsatz: Wer doppelt so viele Kunden hat, verkauft automatisch mehr, ohne besser zu beraten.
Im Friseurhandwerk sind 10 bis 15 Prozent üblich. Wer deutlich darunter liegt, braucht meist keinen Druck, sondern nur einen Anlass – und genau den liefern die Vorschläge am Termin.
Angestellte sehen diese Übersicht nicht. Sie ist als Gesprächsanlass für dich gedacht, nicht als Rangliste fürs Schwarze Brett.
Nachbestellen nicht vergessen
Bei jedem Produkt kannst du einen Meldebestand eintragen – standardmäßig 5 Stück. Sobald der Bestand darunter fällt, macht Damin dich darauf aufmerksam:
- In der Produktliste bekommt das Produkt einen farbigen Hinweis - In deiner Tagesabschluss-Mail steht abends, was nachbestellt werden sollte
Setzt du den Meldebestand auf 0, meldet sich Damin für dieses Produkt nie.
Mehrere Produkte auf einmal ändern
Über die drei Punkte kannst du Mehrere auswählen. Dann kannst du in einem Rutsch mehrere Produkte ein- oder ausblenden oder sie in eine andere Kategorie verschieben – praktisch, wenn du eine ganze Pflegelinie auslistest.
So erscheint es beim Kunden
Nach der Terminauswahl zeigt Damin dem Kunden einen freundlichen Zwischenschritt: „Möchtest du etwas mitnehmen?" mit deinen Produkten. Der Kunde kann Mengen wählen oder den Schritt überspringen.
Damit das erscheint, muss der Produktverkauf in den Buchungseinstellungen eingeschaltet sein. Falls nicht, weist dich Damin oben auf der Produktseite darauf hin.
Wichtig: Produkte werden immer vor Ort beim Termin übergeben – kein Versand.
Bezahlung
Produkte werden zusammen mit dem Termin abgerechnet: - Wenn Online-Zahlung eingeschaltet ist → Produkte werden online mitbezahlt - Wenn nicht → der Kunde zahlt vor Ort
Kategorien
Wenn du mehrere Produkte hast, kannst du sie in Kategorien einsortieren (zum Beispiel „Haarpflege", „Styling"). So behält der Kunde die Übersicht.
Über die Pfeile im Kategorien-Fenster bestimmst du, in welcher Reihenfolge sie erscheinen.
Gutscheine und Rabatte
Hier gibt es einen wichtigen Unterschied:
- Gutscheine mit Guthaben und Geschenkgutscheine decken den ganzen Betrag ab – Leistungen und Produkte - Rabatte – also Treuepunkte, Aktionen und Rabattcodes – gelten nur für Leistungen. Produkte bleiben davon unberührt
Das wird dem Kunden beim Buchen transparent angezeigt.
Wer darf was?
- Inhaber und Admins legen Produkte an, ändern Preise und pflegen den Bestand - Angestellte sehen die Produkte, können sie am Termin hinzufügen und direkt verkaufen – Preise ändern können sie nicht
Produkt ausblenden oder löschen
Wenn ein Produkt ausverkauft ist oder du es nicht mehr anbieten willst: Öffne es und setze Für Verkauf freigegeben auf aus. So verschwindet es aus dem Buchungsflow, aber du verlierst keine Daten.
Beim Löschen prüft Damin automatisch, ob es noch Reservierungen gibt – falls ja, wird das Produkt stattdessen nur ausgeblendet, damit bestehende Termine stimmig bleiben.
Hat dir dieser Artikel geholfen?
Deine Bewertung hilft anderen Salon-Inhabern.