Eigene Buchungsseite für Salons: Dein Salon, deine Regeln
Eigene Buchungsseite statt Marktplatz-Profil: welche Regeln du selbst festlegst, wo der Link hingehört und wie deine Kunden direkt bei dir buchen.
Eine Kundin sucht abends um halb elf einen Termin für Samstag. Auf dem Marktplatz sieht sie dich – und ein Dutzend andere Salons in der Nähe, manche mit Rabatt. Auf deiner eigenen Buchungsseite sieht sie nur dich, deine Behandlungen und deine freien Zeiten.
Die kurze Antwort: Eine eigene Buchungsseite ist eine Seite unter deinem Namen, auf der Kunden rund um die Uhr selbst Termine buchen – nach Regeln, die du festlegst. Wie weit im Voraus, wie kurzfristig, mit welcher Pause dazwischen, bis wann abgesagt werden darf und ob eine Anzahlung fällig ist. Was das im Alltag bringt und wo der Link hingehört, steht hier.
Marktplatz-Profil oder eigene Buchungsseite?
Auf einem Marktplatz bist du ein Eintrag in einer Liste. Das hat einen Vorteil: Der Marktplatz bringt Besucher mit. Und es hat einen Preis, in Geld und in Aufmerksamkeit.
| Profil auf einem Marktplatz | Eigene Buchungsseite | |
|---|---|---|
| Wer daneben steht | andere Salons, oft mit Rabatt (Treatwell, Stand: September 2026) | nur dein Salon |
| Kosten je Neukunde | Treatwell 35 %, Fresha 20 % der ersten Buchung (Stand: September 2026) | keine Provision bei Software mit Monatspreis |
| Wer Besucher bringt | der Marktplatz | du: Google, Instagram, Empfehlungen |
| Adresse | ein Profil auf der Seite des Marktplatzes | deine Adresse, im besten Fall deine eigene Domain |
Die rechte Spalte ist kein Selbstläufer: Besucher kommen nur, wenn du den Link verteilst. Dafür gehört jeder, der über diesen Link bucht, ganz dir – ohne Provision und ohne Konkurrenz auf derselben Seite. Was die Provision im Jahr ausmachen kann, steht in Salon-Software ohne Provision.
Welche Regeln du selbst festlegst
Hier liegt der eigentliche Unterschied. Auf deiner eigenen Seite bestimmst du, wie gebucht wird. Diese Regeln lohnen sich für fast jeden Salon:
| Regel | Was sie regelt | Vorschlag für den Anfang |
|---|---|---|
| Im Voraus buchbar | Wie weit in die Zukunft Kunden sehen | 60 Tage, bei wechselndem Dienstplan weniger |
| Mindest-Vorlaufzeit | Wie kurzfristig noch gebucht werden kann | 1 bis 2 Stunden |
| Pause zwischen Terminen | Zeit zum Aufräumen nach einem Online-Termin | 5 bis 15 Minuten, je nach Behandlung |
| Offene Termine je Kunde | Wie viele Termine jemand gleichzeitig haben darf | 3 |
| Stornierungsfrist | Bis wann Kunden selbst absagen dürfen | 24 Stunden, bei langen Behandlungen 48 |
| Anzahlung | Ein Teil des Preises wird beim Buchen bezahlt | bei langen oder teuren Behandlungen |
Drei Gedanken dazu:
- Pausen gehören an die Behandlung, nicht an den Tag. Nach einer Farbe brauchst du länger als nach einem Bartschnitt. Gute Software lässt dich das je Behandlung einstellen.
- Die Stornierungsfrist ist dein Schutz vor leeren Stühlen. Wer drei Stunden vorher absagt, hinterlässt eine Lücke, die kaum noch jemand füllt. Mehr dazu in Schluss mit No-Shows.
- Eine Anzahlung ist kein Misstrauen. Sie zeigt, dass deine Zeit etwas wert ist. Wie du sie einführst, ohne Kunden zu verärgern, steht in Anzahlung im Salon einführen.
Wer jede Buchung lieber erst sieht, kann Online-Termine auch als Anfrage annehmen und selbst bestätigen. Oder die Online-Buchung nur für Kunden öffnen, die schon einmal da waren.
Wo dein Buchungslink hingehört
Ein Link, überall derselbe. Diese Liste kannst du in zehn Minuten abarbeiten:
- Instagram-Bio. In Beiträgen lassen sich keine Links anklicken, in der Bio schon. Schreib davor, was passiert: „Termine rund um die Uhr buchen ↓".
- Google-Eintrag. Ins Feld für die Website und, falls dein Profil eins hat, in den Link zur Terminbuchung. Wer dich bei Google findet, ist mit einem Tipp bei der Buchung. Was dort sonst noch zählt, steht in Dein Google-Eintrag.
- WhatsApp. Als Antwort auf „Hast du Samstag was frei?" – und im Status, wenn du kurzfristig Lücken hast.
- Im Salon. Ein QR-Code an der Kasse oder am Spiegel. Stammkunden buchen ihren nächsten Termin oft direkt beim Bezahlen.
- Überall sonst. Visitenkarte, E-Mail-Signatur, Facebook-Seite – und auf der Ansage deines Anrufbeantworters: „Termine kannst du auch online buchen, den Link findest du auf Instagram und bei Google."
So steigen deine Kunden um
Kunden wechseln nicht, weil es einen Link gibt. Sie wechseln, weil du es ihnen sagst. Am besten persönlich, beim Bezahlen:
„Deinen nächsten Termin kannst du ab jetzt direkt bei uns online buchen, auch abends. Hier ist der Code – einmal scannen, fertig."
Schreibst du mit Stammkunden ohnehin per WhatsApp über ihre Termine, reicht beim nächsten Mal ein Satz: „Ab sofort kannst du deine Termine bei uns rund um die Uhr online buchen: [Link]. Bis bald, [Name]". Das Telefon bleibt trotzdem. Die Online-Buchung ist ein zusätzlicher Weg, kein Ersatz für Kunden, die lieber anrufen.
Nach vier Wochen lohnt ein Blick in den Kalender: Wie viele Termine kamen online? Achte besonders auf die, die außerhalb deiner Öffnungszeiten gebucht wurden – das sind Termine, die dir am Telefon entgangen wären.
So machst du das mit Damin
Damin baut deine Buchungsseite und eine Salon-Website aus deinen Salondaten, unter einer Adresse wie deinname.damin.de/buchen. Kunden brauchen kein Konto, um zu buchen.
- Buchungsregeln: Vorlaufzeit, Pausen, Stornierungs- und Umbuchungsfrist, Anfrage-Modus und „Nur für Stammkunden" stellst du in Pro und Business ein, in der Testphase schon vollständig. Jede Einstellung erklärt Buchungsregeln im Detail.
- Anzahlung: immer, je Behandlung oder ab einem Mindestbetrag. Dafür brauchst du ein verbundenes Stripe-Konto, siehe Anzahlung einrichten.
- Link teilen: QR-Code, WhatsApp-Nachricht und Druckvorlagen für Aushänge und Instagram-Bilder findest du im Dashboard, wie in Buchungslink teilen beschrieben.
- Eigene Domain: nur mit Enterprise auf Anfrage, dann läuft die Seite unter www.deinsalon.de/buchen.
Der Ehrlichkeit halber: Unten auf deiner Website und Buchungsseite steht ein kleiner Hinweis „Powered by Damin". Alles andere trägt deinen Namen, dein Logo und deine Farben.
Das Wichtigste in Kürze
- Auf deiner eigenen Buchungsseite stehst nur du – ohne Provision und ohne Konkurrenz daneben, dafür bringst du die Besucher selbst.
- Leg Vorlaufzeit, Pausen, Stornierungsfrist und bei Bedarf eine Anzahlung fest, bevor du den Link verteilst.
- Ein Link, überall gleich: Instagram-Bio, Google-Eintrag, WhatsApp, QR-Code im Salon.
Wenn du deine eigene Buchungsseite mit deinen Regeln ausprobieren willst: Damin lässt sich 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Häufige Fragen
Brauche ich eine eigene Website für Online-Termine?
Nein. Eine Buchungsseite unter deinem Namen reicht, um rund um die Uhr Termine anzunehmen. Den Link stellst du in deine Instagram-Bio, deinen Google-Eintrag und deine WhatsApp-Antworten.
Kann ich festlegen, bis wann Kunden absagen dürfen?
Ja, mit einer Stornierungsfrist, zum Beispiel 24 oder 48 Stunden vor dem Termin. Danach geht die Absage nur noch über dich. Du kannst das Absagen durch Kunden auch ganz ausschalten.
Wie bekomme ich meine Kunden auf die eigene Buchungsseite?
Mit einem Link, der überall gleich ist: in der Instagram-Bio, im Google-Eintrag, in WhatsApp und als QR-Code an der Kasse. Sag es Stammkunden beim nächsten Termin persönlich – das wirkt am meisten.
Kann ich meine Buchungsseite unter meiner eigenen Domain betreiben?
Bei Damin geht das im Plan Business, zum Beispiel unter www.deinsalon.de/buchen. In Pro läuft die Seite unter deinname.damin.de.
Passend dazu
Funktion
Online-Termine
Kunden buchen rund um die Uhr selbst – über Website, Google und Instagram.
Anleitung
Buchungslink teilen
Instagram, WhatsApp, Google – überall derselbe Link.
Anleitung
Anzahlung einrichten
So verlangst du bei der Buchung einen Teilbetrag vorab.
Funktion
Salon-Website
Deine eigene Seite mit Terminbuchung, bei Google zu finden.