Seit 2020 gelten in Deutschland strenge Regeln für Kassensysteme. Die KassenSichV (Kassensicherungsverordnung) verlangt eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für jede digitale Kasse. Klingt nach Bürokratie – ist aber dein bester Schutz bei einer Finanzamtsprüfung.
Was du 2026 brauchst: Die Pflichten auf einen Blick
| Pflicht | Was bedeutet das? | Seit wann? |
|---|---|---|
| TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) | Jede Buchung wird fälschungssicher gespeichert | 2020 |
| Belegausgabepflicht | Jeder Kunde bekommt einen Beleg (Papier oder digital) | 2020 |
| Meldepflicht | Dein Kassensystem muss beim Finanzamt gemeldet sein | 2025 |
| Digitale Schnittstelle (DSFinV-K) | Daten müssen in einem Standardformat exportierbar sein | 2020 |
Was passiert, wenn du die Regeln nicht einhältst?
Das Finanzamt kann bei Verstößen:
- Bußgelder bis zu 25.000 € verhängen
- Hinzuschätzungen vornehmen (das Finanzamt schätzt deinen Umsatz höher ein)
- Im schlimmsten Fall ein Steuerstrafverfahren einleiten
Das ist kein theoretisches Risiko. Das Finanzamt prüft Salons regelmäßig – gerade weil in der Branche traditionell viel bar bezahlt wird.
Ein ordentliches Kassensystem mit TSE ist nicht optional – es ist Pflicht. Und es schützt dich bei jeder Prüfung.
TSE: Was ist das eigentlich?
Die TSE ist eine Art digitaler Tresor. Jede Transaktion – ob Barzahlung, Kartenzahlung oder Stornierung – wird mit einer eindeutigen Signatur gespeichert. Diese Signatur kann nicht verändert werden. Das Finanzamt kann damit nachvollziehen, dass keine Buchungen gelöscht oder manipuliert wurden.
Es gibt zwei Varianten:
- Hardware-TSE: Ein USB-Stick oder eine SD-Karte, die an die Kasse angeschlossen wird
- Cloud-TSE: Die TSE läuft in der Cloud – kein physisches Gerät nötig, automatische Updates
Cloud-TSE ist die modernere Variante: kein Stick, der kaputtgehen kann. Keine manuelle Installation. Alles läuft im Hintergrund.
Worauf du bei einem Kassensystem achten solltest
- TSE integriert. Nicht als Zusatzmodul, nicht als Extra-Kosten – von Anfang an dabei.
- Belegausgabe automatisch. Digitale Belege per E-Mail sind erlaubt und spar dir die Papierrolle.
- DSFinV-K Export. Bei einer Prüfung musst du deine Daten in einem bestimmten Format liefern können. Das muss die Software automatisch können.
- Einfache Bedienung. Kassieren darf nicht komplizierter sein als der Haarschnitt selbst.
- Salon-spezifisch. Allgemeine Kassensysteme kennen keine Termine, keine Behandlungen, keine Mitarbeiter-Zuordnung. Wähle eine Lösung, die für Salons gebaut ist.
Fazit: Mach die Kasse richtig – einmal
Das Kassensystem ist kein Thema, das du auf morgen verschieben solltest. Die Regeln gelten jetzt. Das Finanzamt prüft jetzt. Und mit der richtigen Software ist die Einrichtung in wenigen Minuten erledigt – und du bist auf der sicheren Seite. Für immer.
Über Damin: Das Damin POS-System ist speziell für Salons gebaut: Cloud-TSE integriert, Belegausgabe automatisch, DSFinV-K-Export mit einem Klick. Rechtssicher ab dem ersten Tag. Mehr erfahren auf damin.de.








